Ein 21-jähriger Autofahrer lieferte sich in der Nacht zu Freitag eine waghalsige Flucht vor der Polizei. In Neuzelle (Oder-Spree) missachtete er die Anhaltesignale der Bundespolizei und raste mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B112 in Richtung Guben davon. Trotz des Einsatzes von „StopSticks“ setzte er seine Flucht fort. Erst nahe Schlagsdorf endete die Verfolgung abrupt: Der gestohlene Hyundai kam von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht und dort vorläufig festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug zuvor in Berlin gestohlen worden war.
Die Polizei teilte dazu mit:
Beamte der Bundespolizei beabsichtigten am Freitag kurz nach Mitternacht, einen PKW HYUNDAI in Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) für eine Verkehrskontrolle zu stoppen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt auf der Bundesstraße 112 in Richtung Guben mit überhöhter Geschwindigkeit fort. Bei Schenkendöbern versuchten hinzugerufenen Polizisten der Brandenburger Polizei, das Auto zu kontrollieren. Hierbei überfuhr der Autofahrer mit dem Fahrzeug sogenannte „StopSticks“ und setzte seine Fahrt wiederum fort. Wenige Minuten später entdeckten die Beamten das Auto abseits der Fahrbahn nahe Schlagsdorf. Der Autofahrer hatte offensichtlich die Kontrolle über das Auto verloren, das von der Straße abgekommen war und sich überschlagen hatte. Rettungskräfte brachten den verletzten Fahrer, einen 21-Jährigen, zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Gleichzeitig wurde der Mann vorläufig festgenommen. Ermittlungen zu dem Auto hatten nämlich ergeben, dass dieses zuvor in Berlin gestohlen worden war. Beim Überfahren der „StopSticks“ dringen Metallspitzen in die Autoreifen ein und verursachen einen langsamen Druckverlust in den Reifen.
Weitere Polizeimeldungen aus Spree-Neiße:
Guben: Am Donnerstag wurde der Polizei ein Kellereinbruch in der Gerhart-Hauptmann-Straße angezeigt. Diebe hatten hier einen Verschlag in einem Mehrfamilienhaus gewaltsam geöffnet und ein E-Bike sowie Weihnachtsschmuck gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 2.000 Euro.
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Red. / Presseinfo