Im um 1880 gebauten und lange Zeit leer stehenden Wohn- und Geschäftshaus am Peitzer Markt 2 öffnet heute um 10:00 Uhr ein Spreewaldmarkt. Möglich wurde das Projekt auch dank der umfangreichen Unterstützung im Rahmen von Städtebau-, Wohnraumförderung und der ländlichen Entwicklung durch das Brandenburger Infrastruktur- und Agrarministerium. Das Vorhaben Markt 2 steht für die zukunftsorientierte Sanierung alter Bausubstanz, für generationsgerechtes, barrierefreies Wohnen und die Vermarktung regionaler Produkte in zentraler Lage.
In die Arbeiten am Haus werden bis zur Fertigstellung rund 900.000 Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Bund/Land-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie 200.000 Euro der Stadt fließen. Hinzu kommen für die Herstellung des barrierefreien und generationsgerechten Zugangs zu den Wohnungen im Obergeschoss aus der sozialen Wohnraumförderung (Aufzugsrichtlinie) rund 115.000 Euro.
Für die Errichtung des Spreewaldmarkts im Erdgeschoss investiert die Turnower Landfleischerei GmbH 173.000 Euro. Das Unternehmen erhielt dafür im August Fördermittel von knapp 78.000 Euro, davon 58.320 Euro aus dem EU-Agrarfonds ELER, über das Förderprogramm Ländliche Entwicklung. Die Bäckerei nebenan ist schon seit einem Jahr am Platz. Neben den Geschäftsräumen entstehen im Erdgeschoss eine rollstuhlgerechte Wohnung und im Obergeschoss sieben barrierefreie Wohnungen, die mit dem Fahrstuhl erreicht werden können. Erste Interessenten haben sich angemeldet.
Peitz hat 2008 das Eckgebäude erworben und ein neues Nutzungskonzept entwickelt. Im Juni 2010 begannen die Bauarbeiten. Neben der energetischen Sanierung wird auch auf die Wiederherstellung der historischen Außenfassade geachtet. Der Stadt stehen jedoch in jedem Haushaltsjahr nur begrenzt Fördermittel zur Verfügung. Deshalb werden die Baumaßnahmen aus derzeitiger Sicht Anfang 2013 abgeschlossen sein. In der Ladenetage konnte ein Kompromiss mit den Denkmalbehörden gefunden werden, um die Erdgeschossdecke abzusenken und damit einen stufenfreien Eingang zu den Geschäften zu ermöglichen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
Im um 1880 gebauten und lange Zeit leer stehenden Wohn- und Geschäftshaus am Peitzer Markt 2 öffnet heute um 10:00 Uhr ein Spreewaldmarkt. Möglich wurde das Projekt auch dank der umfangreichen Unterstützung im Rahmen von Städtebau-, Wohnraumförderung und der ländlichen Entwicklung durch das Brandenburger Infrastruktur- und Agrarministerium. Das Vorhaben Markt 2 steht für die zukunftsorientierte Sanierung alter Bausubstanz, für generationsgerechtes, barrierefreies Wohnen und die Vermarktung regionaler Produkte in zentraler Lage.
In die Arbeiten am Haus werden bis zur Fertigstellung rund 900.000 Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Bund/Land-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie 200.000 Euro der Stadt fließen. Hinzu kommen für die Herstellung des barrierefreien und generationsgerechten Zugangs zu den Wohnungen im Obergeschoss aus der sozialen Wohnraumförderung (Aufzugsrichtlinie) rund 115.000 Euro.
Für die Errichtung des Spreewaldmarkts im Erdgeschoss investiert die Turnower Landfleischerei GmbH 173.000 Euro. Das Unternehmen erhielt dafür im August Fördermittel von knapp 78.000 Euro, davon 58.320 Euro aus dem EU-Agrarfonds ELER, über das Förderprogramm Ländliche Entwicklung. Die Bäckerei nebenan ist schon seit einem Jahr am Platz. Neben den Geschäftsräumen entstehen im Erdgeschoss eine rollstuhlgerechte Wohnung und im Obergeschoss sieben barrierefreie Wohnungen, die mit dem Fahrstuhl erreicht werden können. Erste Interessenten haben sich angemeldet.
Peitz hat 2008 das Eckgebäude erworben und ein neues Nutzungskonzept entwickelt. Im Juni 2010 begannen die Bauarbeiten. Neben der energetischen Sanierung wird auch auf die Wiederherstellung der historischen Außenfassade geachtet. Der Stadt stehen jedoch in jedem Haushaltsjahr nur begrenzt Fördermittel zur Verfügung. Deshalb werden die Baumaßnahmen aus derzeitiger Sicht Anfang 2013 abgeschlossen sein. In der Ladenetage konnte ein Kompromiss mit den Denkmalbehörden gefunden werden, um die Erdgeschossdecke abzusenken und damit einen stufenfreien Eingang zu den Geschäften zu ermöglichen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft