Der dänische Energiekonzern Ørsted hat den Windpark Bahren West I im Landkreis Spree-Neiße offiziell in Betrieb genommen. Der erste Bauabschnitt umfasst neun Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 50,4 Megawatt. Gleichzeitig gab das Unternehmen die finale Investitionsentscheidung für den zweiten Bauabschnitt, Bahren West II, bekannt. Der Baustart ist für Mai geplant, die Fertigstellung bis 2027. Mit insgesamt 20 Anlagen und einer Leistung von 112 Megawatt soll Bahren West bei Fertigstellung zu den größten Wald-Windparks in Brandenburg gehören.
Ørsted teilte dazu mit:
Ørsted nimmt den Windpark Bahren West I im südöstlichen Brandenburg erfolgreich in Betrieb. Gleichzeitig gibt das Unternehmen die finale Investitionsentscheidung (FID) für den zweiten Bauabschnitt Bahren West II bekannt. Der Baustart ist im Mai geplant.
Der Windpark Bahren West liegt an der deutsch-polnischen Grenze auf Gemeindegebiet von Neiße-Malxetal im Landkreis Spree-Neiße. Das Projekt unterstreicht das Engagement von Ørsted, die Energiewende in Deutschland voranzutreiben und sein Onshore-Windportfolio hierzulande konsequent auszubauen. „Wir freuen uns, den Betrieb von Bahren West I und den unmittelbar bevorstehenden Baustart von Bahren West II gleichzeitig verkünden zu können,“ sagt Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Orsted Onshore Deutschland.
Über Bahren West I
Das Projekt Bahren West I umfasst neun Windenergieanlagen des Typs Vestas V150-6.0 MW mit je 5,6 MW Leistung. Die Gesamtleistung des Windparks liegt bei 50,4 MW. Der Bau begann im März 2023. Nach zwei Jahren Bauzeit konnte Ørsted den Windpark nun Anfang März 2025 erfolgreich in Betrieb nehmen. Das für den Windpark eigens von Ørsted errichtete Umspannwerk wurde Ende 2024 in Betrieb genommen, um eine stabile Netzanbindung und Energieversorgung zu gewährleisten.
Über Bahren West II
Der neue Windpark Bahren West II stellt die zweite Ausbaustufe des Projekts Bahren West dar und wird aus elf Windkraftanlagen des Typs Vestas V150-6.0 MW mit je 5,6 MW Leistung bestehen. Mit einer Gesamtleistung von 61,6 MW wird der Windpark genug grünen Strom erzeugen, um das Äquivalent von 45.000 deutschen Haushalten zu versorgen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2027 geplant.
Bahren West I und II umfassen insgesamt 20 Windenergieanlagen und haben eine Gesamtleistung von 112 MW. Damit zählt Bahren West zu den größten Waldwindparks in Brandenburg und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende des großen Flächenlandes und wichtigen Wirtschaftsstandorts in Deutschland.
Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Orsted Onshore Deutschland, sagt: „Die beiden Projekte sind bedeutende Meilensteine für Ørsteds Onshore-Wind-Ambitionen in Deutschland. Mit Bahren West als einem der größten Wald-Windparks Brandenburgs leisten wir nicht nur einen starken Beitrag zu Deutschlands Zielen im Bereich der erneuerbaren Energien, sondern bekräftigen auch unser Engagement für die Bereitstellung von sauberer, zuverlässiger und nachhaltiger Energie.“ “Ørsted und Vestas teilen seit langem die gemeinsame Vision, die europäische Energiewende voranzutreiben und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen – auch um die europäische Energiesicherheit zu stärken“, sagt Jens Kück, Senior Vice President, Vestas Sales Onshore. „Wir sind auch ein wenig stolz darüber, dass wir nach der erfolgreichen Inbetriebnahme von Bahren West I den Zuschlag für Bahren West II erhalten haben.“
Hohe Gemeindebeteiligung und nachhaltige Umsetzung
„Wir achten hier wie in allen unseren Projekten auf eine nachhaltige Umsetzung. Das reicht vom Arten- und Naturschutz bis hin zur finanziellen Beteiligung der Kommunen vor Ort, die sich in diesem konkreten Fall auf mehrere Millionen Euro summiert “, sagt Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Orsted Onshore Deutschland. Die hohe regionale Wertschöpfung ermöglicht das Projekt Bahren West durch die finanzielle Beteiligung der im Umkreis von 2,5 Kilometer gelegenen Standortkommunen Neiße-Malxetal und Forst (Lausitz). Ørsted bietet hier einen Kommunalbonus in Höhe von jährlich 0,2 Cent pro erzeugter kWh Windstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Außerdem greift in Brandenburg eine Sonderabgabe für Windenergie, die der Gemeinde Neiße-Malxetal zugutekommt. Allein Bahren West I eröffnet der Gemeinde Neiße-Malxetal damit zusätzliche Einnahmen von circa 200.000 Euro pro Jahr. Über die gesamte Betriebszeit von 20 Jahren ergeben sich daraus rund 4 Millionen Euro, die die Gemeinde zweckungebunden einsetzen und so wichtige Projekte vor Ort vorantreiben kann.
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Red. / Presseinformation