Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger ließ es sich bei einer Diensttour in den Landessüden heute nicht nehmen, zur nachträglichen Verkehrsfreigabe der Ortsdurchfahrt in die OSL-Gemeinde zu kommen. Immerhin hat das Land Brandenburg für das Doppelprojekt aus Straßensanierung und Brückenneubau 1,3 Millionen Euro investiert.
Gut anderthalb Jahre nach dem Baustart an der Landesstraße 522 fällt zumindest Außenstehenden die Vorstellung vom einst desolaten Zustand der früheren Pflasterstraße schwer. Wo grobe Schlaglöcher von den Straßenmeistern nur noch notdürftig geflickt werden konnten und die brüchige Regenentwässerung zuletzt immer mehr zur Gefahrenquelle wurde, zieht sich die 900 Meter lange Asphaltfahrbahn samt Nebenanlagen heute modern und attraktiv durch den Ort.
„Ich freue mich mit den Bürgern über weniger Lärmbelastung und vor allem mehr Sicherheit für Neupetershain. Dank des kombinierten Rad- und Gehweges profitieren hier sogar alle Verkehrsteilnehmer – egal ob sie motorisiert, auf dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind“, sagte Minister Jörg Vogelsänger bei der gestrigen Übergabe. Von den Investitionskosten in Höhe von 950.000 Euro steuerte das Land 670.000 Euro für die Straßensanierung und 120.000 Euro an Kommunalförderung für die Nebenanlagen bei. Für die bautechnisch bedingte Rodung der früheren Roteichen-Allee ist geplant, 36 Sommerlinden in direkter Straßennähe zu pflanzen. 62 Stileichen und 85 Obstbäume machen die naturschutzrechtlich vorgegebenen Ersatzpflanzungen auf anderen kommunalen Flächen komplett.
Dass die Geduld der Neupetershainer einige Zeit gleich doppelt strapaziert wurde, lag gleich zu Beginn an einer speziellen Herausforderung des Bauvorhabens: Parallel zu den Straßenarbeiten musste auch die alte Stahlbetonbrücke über die Bahngleise (Baujahr 1910) weichen und durch ein neues Rahmenbauwerk von gut 17 Metern Länge und neun Metern Breite ersetzt werden. Mit der zwischenzeitlich errichteten Behelfsbrücke schlug der Neubau noch einmal mit rund 1,2 Millionen Euro zu Buche. 45 Prozent (540.000 Euro) davon übernahm gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz das Land Brandenburg, den größeren Rest die DB AG.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger ließ es sich bei einer Diensttour in den Landessüden heute nicht nehmen, zur nachträglichen Verkehrsfreigabe der Ortsdurchfahrt in die OSL-Gemeinde zu kommen. Immerhin hat das Land Brandenburg für das Doppelprojekt aus Straßensanierung und Brückenneubau 1,3 Millionen Euro investiert.
Gut anderthalb Jahre nach dem Baustart an der Landesstraße 522 fällt zumindest Außenstehenden die Vorstellung vom einst desolaten Zustand der früheren Pflasterstraße schwer. Wo grobe Schlaglöcher von den Straßenmeistern nur noch notdürftig geflickt werden konnten und die brüchige Regenentwässerung zuletzt immer mehr zur Gefahrenquelle wurde, zieht sich die 900 Meter lange Asphaltfahrbahn samt Nebenanlagen heute modern und attraktiv durch den Ort.
„Ich freue mich mit den Bürgern über weniger Lärmbelastung und vor allem mehr Sicherheit für Neupetershain. Dank des kombinierten Rad- und Gehweges profitieren hier sogar alle Verkehrsteilnehmer – egal ob sie motorisiert, auf dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind“, sagte Minister Jörg Vogelsänger bei der gestrigen Übergabe. Von den Investitionskosten in Höhe von 950.000 Euro steuerte das Land 670.000 Euro für die Straßensanierung und 120.000 Euro an Kommunalförderung für die Nebenanlagen bei. Für die bautechnisch bedingte Rodung der früheren Roteichen-Allee ist geplant, 36 Sommerlinden in direkter Straßennähe zu pflanzen. 62 Stileichen und 85 Obstbäume machen die naturschutzrechtlich vorgegebenen Ersatzpflanzungen auf anderen kommunalen Flächen komplett.
Dass die Geduld der Neupetershainer einige Zeit gleich doppelt strapaziert wurde, lag gleich zu Beginn an einer speziellen Herausforderung des Bauvorhabens: Parallel zu den Straßenarbeiten musste auch die alte Stahlbetonbrücke über die Bahngleise (Baujahr 1910) weichen und durch ein neues Rahmenbauwerk von gut 17 Metern Länge und neun Metern Breite ersetzt werden. Mit der zwischenzeitlich errichteten Behelfsbrücke schlug der Neubau noch einmal mit rund 1,2 Millionen Euro zu Buche. 45 Prozent (540.000 Euro) davon übernahm gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz das Land Brandenburg, den größeren Rest die DB AG.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft