Die Polizei teilte dazu mit:
Lauchhammer: Ein Senior wurde Opfer eines Betruges, wie der Polizei Donnerstagmittag mitgeteilt wurde. „Falsche Polizisten“ gaben vor, einen hohen fünfstelligen Geldbetrag des 83-Jährigen nach Falschgeld untersuchen zu wollen. Er kam der Bitte nach und deponierte den Geldumschlag am Briefkasten seiner Wohnanschrift.
In diesem Zusammenhang nochmals ein Hinweis Ihrer Polizei: Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen.
Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Lübbenau: In der Nähe des Tankstellengeländes am Robinienweg waren am Donnerstagmittag zwei LKW nach einem Vorfahrtfehler zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand. Mit 8.000 Euro Sachschaden blieben beide Fahrzeuge fahrbereit.
Senftenberg: Donnerstagnachmittag war ein PKW OPEL einem MERCEDES in der Briesker Straße aufgefahren. Der 41-jähriger Fahrer des nicht mehr fahrbereiten ‚Astra‘ erlitt aufgrund des Aufpralls Verletzungen, die in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurden. Bei Schäden von geschätzten 10.000 Euro blieb nur der MERCEDES fahrbereit. Eine halbe Stunde später gerieten in unmittelbarer Nähe eine Radfahrerin und ein PKW VW aneinander. Die 28-jährige Radfahrerin verletzte sich aufgrund der Kollision und musste ebenso medizinisch im Krankenhaus behandelt werden. Hier entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro.
Schwarzheide: Donnerstagnacht war ein Radfahrer auf der Heidestraße gestürzt, wie der Polizei mitgeteilt wurde. Während der rettungsdienstlichen Behandlung erhärtete sich der Verdacht, dass der 43-Jährige alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab über 3 Promille, was deutlich im Bereich der Verkehrsstraftaten liegt. Neben der medizinischen Behandlung wurde die Blutprobenentnahme zur Sicherung gerichtsfester Beweise veranlasst. Die Polizisten sicherten das Fahrrad und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.
Calau: Der Fahrer eines VW war am Donnerstag gegen 23:25 Uhr mit dem Transporter auf der Landstraße zwischen Zinnitz und Calau mit Schwarzwild kollidiert. Während das Wildschwein scheinbar unverletzt in das Unterholz flüchtete, hinterließ es einen Sachschaden von geschätzten 10.000 Euro am nicht mehr fahrbereiten ‚Multivan‘.
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Red. / Presseinfo