Die Einsatzlage beim Großwaldbrand nahe Mühlberg hat sich leicht entspannt. Das hat der Landkreis Elbe-Elster mitgeteilt. Demzufolge wurden am Abend auch die Evkauierungen der Orte Kröbeln und Kosilienzchen wieder aufgehoben, weil der Brand durch nachlassenden Wind und den Einsatz des Löschhubschraubers soweit unter Kontrolle gebracht werden konnte. Seit Freitagvormittag hatte sich das Feuer aus dem sächsischen Gebiet immer weiter in den Mühlberger Bereich ausgebreitet (wie berichtet).
Der Landkreis Elbe-Elster teilte am Abend mit:
Der bereits seit dem 23. Juni auf dem Gebiet Gohrischer Heide (Sachsen) bestehende Großwaldbrand weitete sich aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse im heutigen Tagesverlauf bis nach Brandenburg in den Mühlberger Bereich aus. Aufgrund der dynamischen Brandentwicklung rief der Landkreis deshalb um 14:30 Uhr die Großschadenslage aus. Weiterhin wurde durch die Einsatzkräfte die Evakuierung der Ortslagen Kosilenzien und Kröbeln empfohlen und die anliegenden Straßen von der Polizei gesperrt.
Gegen Nachmittag entspannte sich die Lage durch nachlassenden Wind. Den Einsatzkräften der Feuerwehren gelang es mit einem Großaufgebot und Unterstützung des Hubschraubers der Bundespolizei den Großwaldbrand im Laufe des Nachmittags soweit unter Kontrolle zu bekommen, dass eine Gefährdung der evakuierten Ortslagen weitgehend ausgeschlossen werden kann. Die Evakuierung für Kröbeln und Kosilienzchen wird ab 21:00 Uhr aufgehoben und der Verwaltungsstab beendet.
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Red. / Presseinfo