Der Konversionssommer 2010 mit seinen landesweiten Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen, Ausstellungen und Exkursionen hat für Anregungen bei der künftigen Ausgestaltung der zivilen Umwandlung von ehemals militärisch genutzten Liegenschaften gesorgt.
“Der Veranstalter ist mit dem Motto ,Konversion – ein Kraftfeld für Brandenburg – auf großes Interesse gestoßen. Sowohl bei Fach- als auch bei Publikumsveranstaltungen hat sich gezeigt, dass die Nutzung von Konversionsflächen für erneuerbare Energie auf breite Akzeptanz stößt”, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers heute anlässlich des in Falkenberg/Elster zu Ende gehenden Konversionssommers 2010.
An rund 20 Standorten, die die Westgruppe der Truppen (WGT) vor ihrem Abzug militärisch beansprucht hatte, sind im Zuge der Konversion Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie installiert worden oder sollen es noch werden.
“Damit trägt die Konversion einmal mehr zum Strukturwandel in Brandenburg bei”, unterstrich Christoffers.
Auf ehemaligen Militärflächen wurden u. a. bereits Technologie- und Gründerzentren, Universitäten, Fachhochschulen und zivile Heilstätten geschaffen. Es entstanden zudem Wohnraum sowie Natur- und Landschaftsschutzgebiete mit munitionsberäumten Wegen zum Wandern und Rad fahren.
Bisher wurden von den 100.000 Hektar, die der Bund 1994 nach dem Abzug der WGT an das Land Brandenburg übertragen hatte, rund 93 Prozent in eine zivile Nutzung überführt.
“Die Herkulesaufgabe Konversion erfordert einen langen Atem. Denn verschiedene Kommunen müssen noch die Folgen der Bundeswehrstrukturreform und die damit verbundenen Schließungen und Reduzierungen von Stand-orten bewältigen”, sagte Christoffers. Eine besonders komplexe Aufgabe stelle die Konversion der Kyritz-Ruppiner Heide dar, auf deren militärische Nutzung der Bund verzichtet hat.
Der Konversionssommer unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers wurde vom Forum für Konversion und Stadtentwicklung (FOKUS) durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von 19 Kommunen sowie der Projektgruppe Konversion der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner. Die Veranstaltungsreihe wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, unterstützt von der Brandenburgischen Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH (BBG), dem Kompetenzzentrum für Konversion und Kampfmittelberäumung e.V. (Komzet) sowie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Der Konversionssommer 2010 mit seinen landesweiten Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen, Ausstellungen und Exkursionen hat für Anregungen bei der künftigen Ausgestaltung der zivilen Umwandlung von ehemals militärisch genutzten Liegenschaften gesorgt.
“Der Veranstalter ist mit dem Motto ,Konversion – ein Kraftfeld für Brandenburg – auf großes Interesse gestoßen. Sowohl bei Fach- als auch bei Publikumsveranstaltungen hat sich gezeigt, dass die Nutzung von Konversionsflächen für erneuerbare Energie auf breite Akzeptanz stößt”, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers heute anlässlich des in Falkenberg/Elster zu Ende gehenden Konversionssommers 2010.
An rund 20 Standorten, die die Westgruppe der Truppen (WGT) vor ihrem Abzug militärisch beansprucht hatte, sind im Zuge der Konversion Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie installiert worden oder sollen es noch werden.
“Damit trägt die Konversion einmal mehr zum Strukturwandel in Brandenburg bei”, unterstrich Christoffers.
Auf ehemaligen Militärflächen wurden u. a. bereits Technologie- und Gründerzentren, Universitäten, Fachhochschulen und zivile Heilstätten geschaffen. Es entstanden zudem Wohnraum sowie Natur- und Landschaftsschutzgebiete mit munitionsberäumten Wegen zum Wandern und Rad fahren.
Bisher wurden von den 100.000 Hektar, die der Bund 1994 nach dem Abzug der WGT an das Land Brandenburg übertragen hatte, rund 93 Prozent in eine zivile Nutzung überführt.
“Die Herkulesaufgabe Konversion erfordert einen langen Atem. Denn verschiedene Kommunen müssen noch die Folgen der Bundeswehrstrukturreform und die damit verbundenen Schließungen und Reduzierungen von Stand-orten bewältigen”, sagte Christoffers. Eine besonders komplexe Aufgabe stelle die Konversion der Kyritz-Ruppiner Heide dar, auf deren militärische Nutzung der Bund verzichtet hat.
Der Konversionssommer unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers wurde vom Forum für Konversion und Stadtentwicklung (FOKUS) durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von 19 Kommunen sowie der Projektgruppe Konversion der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner. Die Veranstaltungsreihe wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, unterstützt von der Brandenburgischen Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH (BBG), dem Kompetenzzentrum für Konversion und Kampfmittelberäumung e.V. (Komzet) sowie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten