Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 87 zwischen Börnichen und Lübben sind am gestrigen Mittwochmittag zwei Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben geriet ein Auto in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Ein 20-Jähriger wurde leicht verletzt, die 39-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs musste mit schweren Verletzungen aus dem Auto befreit und ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße war für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Biebersdorf umgeleitet.
Die Polizei teilte dazu mit:
Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz vor 13:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 87 gerufen. Aus Richtung Biebersdorf kommend, war ein PKW VW zwischen Börnichen und Lübben in einer Rechtskurve auf die linke Fahrspur geraten und dort frontal mit einem PKW VOLVO kollidiert. Der Volvo landete durch die Wucht des Aufpralls in einem angrenzenden Graben, dessen 20-jähriger Fahrer hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Die 39-jährige VW-Fahrerin war durch den Zusammenstoß in ihrem Auto eingeklemmt und musste zunächst befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde sie stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Beide Autos waren mit Sachschäden im fünfstelligen Eurobereich nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für mehr als zwei Stunden sorgte die Vollsperrung der Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen für einen Stau, der über die Umleitungsstrecke in Biebersdorf abgeleitet werden musste.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Drahnsdorf: Eine Unaufmerksamkeit eines Autofahrers beim Überholen war am Mittwoch die Ursache eines Verkehrsunfalls, über den die Polizei gegen 13:30 Uhr informiert wurde. Auf der Landstraße zwischen Drahnsdorf und Liedekahle waren ein MERCEDES-Sprinter und ein VW-Kleinwagen aneinandergeraten, was mit Sachschäden von etwa 2.000 Euro endete. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos weiter fahrbereit.
Mittenwalde: Auf der Ampelkreuzung der Landstraße zwischen der BAB 13 und dem Ortseingang von Mittenwalde war es nach der Missachtung der Vorfahrt am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall gekommen, wie der Polizei um 17:15 Uhr gemeldet wurde. Bisherigen Zeugenaussagen zufolge hatte der Fahrer eines VW-Kleinwagens die auf ROT geschaltete Ampel missachtet und war mit dem Auto gegen einen LKW-Sattelzug gestoßen. Verletzt wurde offenbar niemand und trotz einer vorläufigen Sachschadens-Bilanz von rund 4.000 Euro blieben die Fahrzeuge betriebsbereit.
Wildau: Kurz vor 17:30 Uhr wurden Rettungswagen und Polizei am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall in den Blumenkorso gerufen. Der Fahrer eines SKODA-Kleinwagens hatte beim rechts abbiegen in die Miersdorfer Chaussee eine vorfahrtberechtigte Fahrradfahrerin übersehen, so dass es zur Kollision kam. Die 66-jährige Frau stürzte und zog sich Verletzungen zu, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften.
Heideblick: Der Fahrer eines PKW VW rief am Mittwochabend kurz nach 21:30 Uhr die Polizei, da er auf der Landstraße zwischen Walddrehna und Gehren einen Verkehrsunfall hatte. Ein Reh war ihm ins Auto gelaufen und so schwer verletzt, dass es mit Schüssen aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Qualen erlöst werden musste. Personen kamen nicht zu Schaden, aber der „Touran“ musste mit Sachschäden von mindestens 3.000 Euro abgeschleppt werden.
Schönefeld: Im morgendlichen Berufsverkehr ereignete sich am Donnerstag ein Verkehrsunfall auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Waßmannsdorf und Selchow, wie der Polizei kurz vor 06:00 Uhr gemeldet wurde. Nach der Missachtung der Vorfahrt waren ein SUZUKI-Kleinwagen und ein VW-Transporter kollidiert. Verletzt wurde niemand, aber der „SWIFT“ war bei einem Gesamt-Sachschaden im fünfstelligen Eurobereich nicht mehr fahrbereit.
Dolgenbrodt: Im Fährwinkel war es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gekommen, über den die Polizei um 07:45 Uhr informiert wurde. Ein LKW der Müllabfuhr war so heftig gegen den Mast einer Straßenlaterne gestoßen, dass diese umstürzte. Die bislang sichtbaren Schäden liegen im vierstelligen Bereich, das Ordnungsamt wurde verständigt, um die Gefahrenstelle durch heraushängende Kabel sichern zu lassen. Personen kamen nicht zu Schaden.
Halbe, Schönefeld: Am Donnerstagvormittag wurde der Polizei ein Autodiebstahl aus dem Halber Ortsteil Teurow gemeldet. Ein PKW MERCEDES war in der Dahmestraße entwendet worden. Nahezu zeitglich ging bei der Polizei eine Meldung über ein gestohlenes Auto vor einem Hotel in Schönefeld ein, wo es Kriminelle auf einen BMW abgesehen hatten. Gleichzeitig mit den Anzeigenaufnahmen wurde die internationale Fahndung nach der „C-Klasse“ und dem BMW-Modell „M550D xDrive“ aktiviert.
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Red. / Presseinformation