In Halbe (Dahme-Spreewald) kam es am heutigen Mittwochmorgen zu einem schweren Arbeitsunfall: Ein 62-jähriger Mitarbeiter erlitt nach Polizeiangaben erhebliche Fußverletzungen, als ein Gabelstapler auf einem Firmengelände in der Sonnenallee über seine Füße rollte. Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus, wo er nun stationär behandelt wird. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar – das Amt für Arbeitsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Hergang zu klären.
Die Polizei teilte dazu mit:
Am Mittwochmorgen wurde der Polizei gegen 07:45 Uhr ein Arbeitsunfall auf einem Firmengelände in der Sonnenallee gemeldet. Ein Gabelstapler war einem Mitarbeiter über die Füße gefahren, so dass dieser schwere Verletzungen erlitt. Der 62-Jährige wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Wie in solchen Fällen obligatorisch, hat inzwischen das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Königs Wusterhausen: Zur Mittagszeit wurde die Polizei am Dienstag auf den Bahnhofsvorplatz gerufen, wo ein Streit zwischen zwei Männern offenbar handgreiflich eskaliert war. Ein 35-Jähriger hatte einen bislang unbekannten Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen. Zeugenaussagen zufolge erlitt dieser dabei erhebliche Verletzungen, konnte aber im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndung nicht festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest bei dem mutmaßlichen Schläger wies einen Messwert von 1,9 Promille aus. Da sich der polizeibekannte Mann weiterhin aggressiv gegenüber den Beamten und Unbeteiligten verhielt, wurde er zunächst zur Verhinderung weiterer Straftaten nach ärztlicher Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.
Niederlehme: Kurz nach 13:30 Uhr war die Polizei am Dienstag zur Unfallaufnahme in der Karl-Marx-Straße gefragt. Beim Ausparken hatte der Fahrer eines PKW VW mit seinem Auto den Sattelauflieger eines MAN-Zuges gerammt. Personen kamen nicht zu Schaden, während sich die verursachten Sachschäden auf rund 10.000 Euro summierten. Dennoch blieben einer ersten Einschätzung zufolge beide Fahrzeuge betriebsbereit.
Niederlehme: Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurde der Polizei am Dienstag um 15:45 Uhr gemeldet. Demnach hatte ein PKW AUDI einen geparkten Autoanhänger und einen OPEL angestoßen. Folgen der Unaufmerksamkeit waren rund 12.000 Euro geschätzter Gesamtschaden. Verletzt wurde niemand und die Fahrzeuge blieben trotz der Beschädigungen fahrtüchtig.
BAB 113, Schönefeld: Über einen Auffahrunfall beim Verlassen der Autobahn wurde die Polizei am Dienstag gegen 17:30 Uhr informiert. An einer Ampel in der Anschlussstelle Schönefeld-Süd hatte ein PKW AUDI einen SKODA angestoßen. Es blieb bei etwa 3.000 Euro Sachschaden an den weiter fahrbereiten Autos, Verletzte gab es nicht.
Schulzendorf: Am Dienstagabend riefen Anwohner der Freiligrathstraße die Polizei, da Unbekannte mit Pyrotechnik einen Briefkasten gesprengt hatten. Durch die Wucht der Explosion war nun die gesamte Klingelanlage zerstört und durch herumfliegende Splitter ein daneben geparktes Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine erste Schätzung der Sachschäden geht von mehreren hundert Euro aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Mittenwalde: Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstagabend kurz nach 23:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch im Holunderweg gemeldet worden war. Auf einem Grundstück standen eine Hecke und ein Holzzaun in Flammen, konnten aber nach wenigen Minuten gelöscht werden. Eine Gefährdung für Personen oder benachbarte Gebäude bestand nicht. Bisherigen Ermittlungen zufolge ist als Brandursache ein technischer Defekt wahrscheinlich.
Klein Kienitz: Auf der Landstraße zwischen Brusendorf und Klein Kienitz war es am Mittwochmorgen zu einem Wildunfall gekommen, wie der Polizei um 04:30 Uhr mitgeteilt wurde. Direkt im Abzweig Klein Kienitz hatte ein Reh die Fahrt eines PKW VW gestoppt und den Ausflug mit dem Leben bezahlt. Personen kamen nicht zu Schaden, aber bei rund 5.000 Euro Sachschaden war der „Passat“ anschließend nicht mehr fahrbereit.
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Red. / Presseinfo