Die Stadtkirche St. Marien in Doberlug-Kirchhain erhält eine dringend benötigte Finanzspritze für ihre Sanierung. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat beschlossen, rund 224.000 Euro Fördermittel zur Verfügung zu stellen. Die Gelder sollen für die Sanierung des Dachs und der Gebäudeaußenhülle verwendet werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Projekt auf etwa 1,46 Millionen Euro. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen und in drei Phasen unterteilt sein.
Der Bundestagsabgeordnete Hannes Walter teilte dazu mit:
Die Stadtkirche St. Marien prägt das Stadtbild in Doberlug-Kirchhain. Damit das auch in Zukunft so bleibt, bedarf das Gebäude dringend einer Sanierung. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am Mittwoch, den 21. Juni, entschieden, rund 224.000 Euro Fördermittel für die Baumaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Dafür hat sich der Bundestagsabgeordnete Hannes Walter mit Erfolg in Berlin eingesetzt.
Schon im März 2022 hat sich Hannes Walter erstmals bei einem Besuch in Doberlug-Kirchhain bei Pfarrer Frank Wendel und Vertretern der Gemeindeleitung über die notwendigen Baumaßnahmen an der Stadtkirche informiert. Sowohl das 1.200 Quadratmeter große Dach als auch das Gebäudeäußere müssen dringend saniert werden, um Stürmen, Frost und Starkregen standhalten zu können. Beim Termin in der Kirche hat der Bundestagsabgeordnete versprochen, den Antrag auf Bundesförderung im Denkmalschutz-Sonderprogramm in Berlin zu unterstützen.
Gute Nachrichten gab es dann am 21. Juni 2023: Doberlug-Kirchhain bekommt die Bundesförderung in Höhe von 224.052,20 Euro! „Ich freue mich sehr darüber, dass der Bund die Sanierung der Kirche finanziell unterstützt. Die Bundesmittel sind in Doberlug-Kirchhain gut aufgehoben! Im Förderprogramm wurden zahlreiche Anträge aus ganz Deutschland eingereicht. Hinter den Kulissen braucht es dann ein starkes politisches Netzwerk und gute Argumente, warum ausgerechnet die Stadtkirche in Doberlug-Kirchhain profitieren soll. Die konnte ich durch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde liefern“, erklärt Hannes Walter.
Auch Pfarrer Frank Wendel ist erleichtert: „Es ist großartig, dass der Haushaltsausschuss unser Projekt ausgewählt hat. Denn die Mittel der Gemeinde, des Kirchenkreises und des Kirchenstaatsvertrags reichen nicht aus. Dabei ist die Sanierung dringend notwendig, damit wir die Kirche auch in Zukunft für Gottesdienste und als Veranstaltungsort unserer Gemeinde nutzen können. Die Bundesförderung ist ein riesiger Schritt in Richtung Sanierung!“
Aufgrund des großen Projektumfangs ist eine Bauzeit von mehreren Jahren und eine Unterteilung in drei Bauabschnitte notwendig. Insgesamt betragen die Kosten der Sanierung ca. 1,46 Millionen Euro. Die Bundesförderung bezieht sich auf ersten Bauabschnitt mit einem Gesamtvolumen von 470.775 Euro. Knapp die Hälfte der Kosten übernimmt der Bund. Beim Land Brandenburg hat die Kirche eine Mitförderung durch Landesmittel in Höhe von 188.400 Euro beantragt. Außerdem bringt die Gemeinde Eigenmittel in Höhe von 24.890 Euro und Eigenleistungen in Höhe von 4.710 Euro auf. Zudem sind auch 15.000€ aus Mitteln der Landeskirche in Aussicht gestellt.
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Red. / Presseinformation